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B E R I C H T E

Mobirise

MTA erfolgreich bestanden

14. April 2018

Drei Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Acholshausen haben die Modulare Truppausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Die Modulare Truppausbildung, kurz MTA, beinhaltet die Qualifikation zum Truppführer sowie Erste-Hilfe am Unfallort und das Funkmodul. Die frischgebackenen Truppführer haben nun die Grundausbildung abgeschlossen und können damit weitere Qualifikationen erwerben wie z. B. Gruppenführer, Atemschutzträger oder Maschinist für Löschfahrzeuge.

Herzlichen Glückwunsch auch von der Führung der FFA!

Neben den Acholshäusern haben auch Kameraden aus Aufstetten, Baldersheim, Osthausen, Oellingen und Tauberrettersheim die Prüfung erfolgreich bestanden.

Die Ausbilder KBM Felix Enzelberger und KBM Christian Buchholz waren Stolz, dass im Abschnitt Süd die Ausbildung der Feuerwehren weiterhin so gut angenommen wird.

KBI Christian Neeser, der als Schiedsrichter fungierte, lobte die Lehrgangsteilnehmer für ihre guten Leistungen. Der Abschluss des Lehrgangs ist aber nicht das Ende der Ausbildung. Es gibt noch weiterführende Lehrgänge auf Landkreisebene und bei den Staatlichen Feuerwehrschulen, so Kreisbrandinspektor Neeser.

Mobirise

Gemeinschaftsübung
Verkehrsunfall mit PKW

5. November 2017

Die beiden großen Abschlussübungen für das Jahr 2017 fanden am 27.10. und 03.11. statt. Nachdem mit dem Schrottauto das ganze Jahr geübt wurde bekamen die Kameradinnen und Kameraden bei den letzten beiden Übungen noch einmal die Möglichkeit mit schwerem Rettungsgerät zu arbeiten.

Vor der Kür kam allerdings die Arbeit. Die Übungen waren als Einsatzübung konzipiert. Die Einsatzmannschaft bekam über Funk die Alarmierung, dass sich ein PKW überschlagen hatte und eine Person eingeklemmt ist. Zusätzlich war Eile geboten, da das Auto rauchte. Ziel der Abschlussübungen war es, dass ganze Spektrum unserer Möglichkeiten auszuschöpfen. So wurde der Gruppenführer gefordert, in dem er die Einsatzstelle wirklich komplett erkunden musste um ein Kleinkind unter dem Fahrzeug zu finden.

Für die Mannschaft boten sich gleich mehrere Schwierigkeiten. Zum Einen rauchte das Unfallfahrzeug sehr stark und eine Person war noch im Fahrzeug eingeklemmt. Da die Übung im Herbst stattfand musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Durch den Überschlag lief auch noch eine unbekannte Flüssigkeit aus.

So wurden alle Möglichkeiten unserer Wehr bei so einem Szenario ausgeschöpft:

- Einsatzstelle absichern
- Person betreuen, Erste-Hilfe leisten
- Erkunden und Lagemeldung abgeben
- Einsatzstelle ausleuchten
- Brandschutz sicherstellen

Nachdem das geschehen war wurde die Einsatzübung in eine Ausbildungseinheit umgewandelt.
Durch den Kommandanten unserer Nachbarwehr Gaukönigshofen Christian Buchholz wurden die verschiedenen Möglichkeiten der technischen Rettung aufgezeigt und anschließend von den Kameradinnnen und Kameraden aus Acholshausen mit den Geräten der Feuerwehr Gaukönigshofen durchgeführt.

Die eingeklemmte Person konnte so schonend aus dem Unfallfahrzeug befreit werden und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Wir möchten uns auch auf diesem Wege noch einmal bei den Kameraden aus Gaukönigshofen besonders bei Kommandant Christian Buchholz für die sehr gute Übungseinheit bedanken. Es ist schön und wichtig wenn die Nachbarfeuerwehr auch auf die kleineren Ortsteilwehren zugeht und sie mit dem eigenen Gerät üben lässt.

Mobirise

Modulare Truppausbildung erfolgreich bestanden

28. Oktober 2017

Nach über 6 Wochen konnten drei Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr Acholshausen das Zeugnis zum bestandenen MTA Basis-Modul von Lehrgangsleiter Felix Enzelberger entgegennehmen.

Die Modulare Truppausbildung, kurz MTA, ist der Grundlehrgang aller Feuerwehrkräfte in Bayern. In dem Lehrgang werden die wichtigsten Grundtätigkeiten, Handgriffe sowie Rechte und Pflichten den "Feuerwehr-Azubis" beigebracht.

Dieses Jahr waren Samira Scheuermann, Jonas Reiter und Johannes Englert drei Mal die Woche in Eichelsee um sich dasGrundwissen über die Feuerwehrtätigkeiten anzueignen.

Am 28.10.2017 wurde das vermittelte Wissen von den Prüfern KBI Neeser, KBM Dürr, KBM Enzelberger, KBM Buchhholz, Funk-KBM Menth sowie Abschnittsjugendwart Gruber geprüft. Alle 14 Teilnehmer haben die Prüfung sehr erfolgreich bestanden und konnten das Zeugnis entgegennehmen.

Nun heißt es zwei Jahre lang in den Feuerwehren üben, üben, üben damit auch der zweite Teil der Ausbildung mit dem MTA Abschluss-Modul abgeschlossen werden kann. Die Teilnehmer sind dann ausgebildete Truppführer inkl. Sprechfunk-Ausbildung.

Herzlichen Glückwunsch an unsere drei Feuerwehranwärter!

Mobirise

THL Leistungsprüfung

8. Juli 2017

THL Leistungsprüfung erfolgreich bestanden!

Gleich drei Kameraden der FF Acholshausen haben am 07.07.2017 die THL Leistungsprüfung in Gaukönigshofen mit Erfolg bestanden.

Zusammen mit den Kameraden aus Gaukönigshofen und drei weiteren Kameradinnen und Kameraden aus Rittershausen wurden in etwas mehr als 1,5 Wochen die Vorrausetzungen für die Leistungsprüfung in technischer Hilfeleistung geschaffen.

Am Abnahmetag waren Temperaturen von über 30° C, sodass hier auch noch mit den Temperaturen klargekommen werden musste. Außerdem waren auch die Truppaufgaben nicht einfach aus dem Ärmel zu schütteln. Bei den Truppaufgaben mussten immer zwei Feuerwehrkameraden ein Gerät erklären. Die verschiedenen Geräte waren: Motorkettensäge, stabile Seitenlage, Krankentrage, Hydraulicher Heber, Hydraulikaggregat mit Spreizer und Schere, Stativ mit Licht,....

Insgesamt legten 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Leistungsprüfung in den unterschiedlichen Stufen von Bronze bis Gold-Rot ab.

Mobirise

EINSATZ: Großbrand Südzucker AG

8. Juli 2017

Auch die Freiwillige Feuerwehr Acholshausen wurde am 17.06.2017 um 18:45 Uhr zum Großbrand zur Südzucker AG gerufen. Vorranging ging es um Atemschutzgeräteträger. Wir waren deshalb mit 7 Atemschutzgeräteträgern, einem Maschinisten und einem Feuerwehrmann für die Atemschutzüberwachung im Einsatz. Später unterstützte uns noch ein Mann bei der Atemschutzüberwachung und logistischen Aufgaben.

Wir waren zuerst zusammen mit der Berufsfeuerwehr Würzburg, unseren Kameraden aus Gaukönigshofen sowie den Wehren aus Hohestadt, Darstadt und Eibelstadt am Waschhaus eingesetzt. Nachdem dort der Brand gelöscht war wurden wir zur Unterstützung der Feuerwehren Zeubelried, Erlach und Goßmannsdorf auf die gegenüberliegende Seite (Bärentalsiedlung) gerufen. Dort bestand unsere Aufgabe unter schwerem Atemschutz die noch brennenden Strohhaufen auf dem Rübenhof abzulöschen und zu verhindern, dass der Funkenflug die Bahnstrecke in Mitleidenschaft führt.

Um 04:00 Uhr konnten wir wieder in unser Gerätehaus zurückkehren. Am nächsten Abend stand die komplette Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft an.

Zum Abschluss möchten wir die außerdordenlich gute Zusammenarbeit mit den Stadtteilwehren Goßmannsdorf, Erlach und Zeubelried hervorheben. Obwohl wir noch nie zusammen geübt hatten war die Zusammenarbeit großartig.

Mobirise

Übung VU PKW

4. Juni 2017

Das zweite Übungsthema in 2017 behandelte das Thema Verkehrsunfall mit einem PKW. Dazu haben sich die Kommandanten Benedikt Körner und Christoph Reiter wieder etwas interessantes ausgedacht.

Das Szenario der Übung war ein PKW der nahezu ungebremst mit einer Mauer kollidierte. Dadurch wurde der Fahrer des PKWs glücklicherweise nur leicht verletzt. Allerdings wurde der Rahmen des Autos so stark verformt, dass er sich nicht selbstständig befreien konnte. Die Fahrertür war verklemmt.

Aufgabe der Feuerwehr war es die Lage zu erkunden. Wie in der ersten Übung war auch hier eine umfassende Lageerkundung notwendig. So wurde das Kleinkind unter dem PKW nicht von allen Gruppen gefunden. Weiterhin musste eine Öffnung am PKW gefunden werden um die verletzte Person zu betreuen.

Wichtig bei der Einsatzübung war auch die richtige Absicherung des Feuerwehrfahrzeugs und der Einsatzstelle, sodass noch genügend Arbeitsraum für die Einsatzkräfte zur Verfügung stand.

Die Ausbilder hatten noch einen Special Effect in der Hinterhand. Durch eine Rauchfackel wurde während der Übung ein Entstehungsbrand simmuliert, der schnellstmöglich gelöscht werden musste. Gleichzeitig musste vom Gruppenführer entschieden werden, wie die verletzte Person aus dem Auto gerettet werden konnte. Der Zugang über die Fahrertür zum Verletzten konnte von allen Gruppen mit Hilfe der Brechstange geschaffen werden.

Alles in allem war es für alle Gruppenführer und deren Mannschaft eine kurzweilige, aber durchaus interessante und lehrreiche Einsatzübung. Die Landkreisführung mit KBI Christian Neeser und KBM Markus Dürr konnte sich bei einer Übung vom guten Ausbildungsstand der Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus Acholshausen überzeugen.

Mobirise

Übung PKW im Graben

25. April 2017

Die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Acholshausen hat sich für dieses Jahr etwas besonders ausgedacht. Alle Übungen stehen im Zeichen der technischen Hilfeleistung. Dazu wurde freundlicherweise ein Schrottauto von der Acholshäuser Firma KFZ-Hofmann zur Verfügung gestellt.

Die erste Übung behandelte die Thematik was Feuerwehren ohne THL-Satz bei einem Unfall leisten können. Dazu wurden zuerst die möglichen Aufgaben in einer kleinen Theorieeinheit erörtert. Anschließend ging es in die Praxis. Dazu wurde ein PKW in einen Graben geschoben. Die Aufgabe der Gruppenführer war es nun die geeigneten Maßnahmen unter Einhaltung des Führungsvorgangs einzuleiten. Das wichtigste beim Führungsvorgang ist die Erkundung. Genau hier setzen auch die Ausbilder Benedikt Körner und Christoph Reiter an. Zusätzlich zur bewusstlosen Person im Auto wurde nämlich eine Puppe unter das Auto gelegt, welche ebenfalls gefunden und betreut werden musste.

Nachdem die Gruppenführer erkunden durften bekamen auch die restlichen Kameradinnen und Kameraden die Möglichkeit die Einsatzstelle zu erkunden.

Ziel hierbei war es, dass im Einsatzfall auch ohne eines anwesenden Gruppenführers die Einsatzstelle erkundet und Maßnahmen getroffen werden müssen.

In der nächsten Phase wurden die besprochenen Maßnahmen in die Tat umgesetzt.

Die FF Acholshausen hat trotz fehlenden THL-Satzes folgende Möglichkeiten zu helfen: Erkunden/Lagemeldung, Erste-Hilfe/Betreuung, Absperren/Absichern, Beleuchtung der Einsatzstelle, Brandschutz sicherstellen, Umweltschutz.

Nachdem im zweiten Teil die Maßnahmen aufgebaut und eingeleitet wurden war die Übung auch schon fast vorbei. Allen Kameradinnen und Kameraden wurde die Möglichkeit gegeben die getroffenen Maßnahmen zu erklären und zu begründen. Gerade der Aufstellungsort des Stromerzeugers sowie des Stativs waren vielfältig.

In der nächsten Übungseinheit werden die Erkenntnisse der ersten Übung aufgegriffen und durch das Szenario „VU PKW“ wiederholt.

Mobirise

Fluthelfer-Nadel 2016

4. März 2017

Am 04. März fand die ordentliche Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Acholshausen e. V. statt. Nachdem Vorstand, Kommandant und Jugendwart über ihre Tätigkeiten vom vergangenen Jahr berichteten gab es für 30 aktive Feuerwehrkameradinnen und -kameraden eine kleine Überraschung.

Über das Landratsamt Würzburg wurden im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung insgesamt 30 Fluthelfer mit der Fluthelfer-Nadel 2016 geehrt. Die Ehrung übernahm stellvertretend Kommandant Benedikt Körner zusammen mit 1. Vorstand Michael Englert sowie KBI Christian Neeser und 2. Bürgermeister Anton Hellmuth.

Durch das Unwetter am 29. Mai 2016 waren 30 Kameradinnen und Kameraden bis 5 Uhr früh im Einsatz um vollgelaufene Keller und Straßen von Wasser, Schlamm und Geröll zu befreien. Für den selbstlosen Einsatz bedankten sich auch KBI Christian Neeser und 2. Bürgermeister Anton Hellmuth.

Gerade die kleineren Feuerwehren müssen in den Orten erhalten bleiben um den Bewohnern einen Grundschutz gewährleisten zu können, sagte Anton Hellmuth in seinen Grußworten. In Acholshausen ist die Feuerwehr mit einem LF 8 und 4 Atemschutzgeräten (seit 2016) sehr gut ausgerüstet. Die Problematik, dass alle Fahrzeuge der Gemeinde Gaukönigshofen 30 - 40 Jahre alt sind, soll in einem gemeinsamen Termin mit den Kommandanten und dem Gemeinderat besprochen werden, so Kommandant Benedikt Körner.

Mobirise

Erste Feuerwehrfrau erlangt höchste Stufe der Leistungsprüfung

21. Juli 2016

Als erste Feuerwehrfrau in Acholshausen hat Sabrina Fiedler das höchste Abzeichen in Gold-Rot bei der Leistungsprüfung Löschaufbau erlangt.

Die Leistungsprüfung kann nur alle 2 Jahre abgelegt werden und endet mit dem Abzeichen in Gold-Rot. Sabrina Fiedler trat im Jahre 2001 zur Gründung der Jugendfeuerwehr Acholshausen bei und wurde im Jahre 2006 in die Freiwillige Feuerwehr Acholshausen übernommen. Neben Kassier und Schriftführerin des Feuerwehrvereins ist sie auch Mitglied im Gemeinde- und Pfarrgemeinderat.

Zusammen mit Sabrina legten insgesamt 12 Männer und 4 Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Acholshausen am 20. Juli die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ erfolgreich ab. In zwei Gruppen aufgeteilt waren beide Gruppen fast fehlerlos.

Kreisbrandinspektor Christian Neeser lobte die tolle Leistung der Teilnehmer. Er verglich sie mit der physikalischen Größe Leistung. "Leistung = Arbeit x Zeit. Also eine gewisse Arbeit in einer bestimmten Zeit zu erbringen. Und die Zeiten waren top", so KBI Neeser.

Die Prüfung nahm neben KBI Neeser auch KBM Markus Dürr und KBM Felix Enzelberger ab. KBM Dürr unterstützte bei den Übungen die Kommandanten Benedikt Körner und Christoph Reiter.

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EINSATZ: VU mit einem Tanklaster

1. Juli 2016

Heute morgen um 07:28 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Acholshausen zu einem Verkehrsunfall gerufen. Die Einsatzstelle befand sich an der Kreuzung WÜ 46 und Wester.

Beim Eintrefen der Einsatzkräfte war eine verletzte Person bereits mit dem Rettungswagen auf dem Weg in ein Krankenhaus. Die Feuerwehrkameraden sicherten die Unfallstelle ab, leiteten den Verkehr und banden ausgelaufene Betriebsstoffe. Nach kurzer Zeit konnte die Einsatzstelle der eingetroffenen Polizei übergeben werden.

Was war passiert?

Ein Opel Corsa wollte von der Straße Wester auf die WÜ46 abbiegen. Zur gleichen Zeit fuhr ein Tanklaster und hinter ihm ein Mercedes auf der WÜ 46. Der Mercedesfahrer wollte den LKW überholen, währenddessen bog der Corsa auf die WÜ46 ein. Ein Zusammenstoß konnte von den beiden PKW-Fahrern gerade noch verhindert werden. Allerdings wurde der Mercedes von dem Tanklaster mitgeschleift. Am Corsa entstand Blechschaden im vorderen Bereich. 

Mobirise

EINSATZ: Bombenfund

25. Juni 2016

Ein Acholshäuser Landwirt entdeckte auf seinem Feld ein Relikt aus dem zweiten Weltkrieg. Wahrscheinlich vom Regen freigespült fand er ein drei Zentimeter großes Minengeschoss. Diese Munition wurde im Krieg von deutschen Kampfflugzeugen verwendet.

Möglichweise aus Unwissen nahm der Landwirt den brisanten Fund mit nach Hause, da er von einem relativ ungefährlichen Flakgeschoss ausging. Später verständigte er die Polizei, die ein Munitionsräumkommando der Firma Tauber aus Nürnberg anforderte. Nach genauer Untersuchung wurde die hochexplosive Mine auf einen Feldweg in Nähe des Giebelstädter Flugplatzes gebracht. Nachdem eine Entschärfung wegen der starken Verrostung nicht in Frage kam, entschied Christian Scheibinger von der Firma Tauber, das Objekt gezielt zu sprengen. Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Acholshausen und zwei Streifen der Polizei wurden alle Zufahrtsstraßen zu dem Flurweg weiträumig gesperrt.

Ein dumpfer Knall - dann Stille.

Das einzige was man sah waren Matten, mit denen das Räumkommando die Mine in einem Graben als Splitterschutz abgedeckt hatten. Diese flogen durch die Luft und Erde spritzte hoch. Sekunden später kam Entwarnung. Viel blieb von dem dünnwandigen Sprengkörper nicht übrig. Ein Loch im Boden und ein Teil des Zünders.

Die Polizei als auch die Kampfmittelräumer weisen in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, solche Fundstücke niemals anzufassen oder gar zu transportieren, sondern sofort die Polizei zu verständigen.

Mobirise

EINSATZ: Unwetter Elvira wütet in Acholshausen

12. Juni 2016

Mit 70 bis 80 Litern Niederschlag in einer Stunde traf das Unwetter „Elvira“ auch Acholshausen. Durch die geographische Lage und den vielen Niederschlag konnten die Gräben und Kanäle das Wasser nicht mehr abtransportieren. Straßen wurden zu reißenden Strömen, Keller zu Seenlandschaften. Besonders traf es dieses Mal wieder die tiefliegenden Anwohner in der Hugo-Wilz-Straße und Kaltenhöfer Weg.


Aber auch in der Wester stand das Wasser in einem Keller bis zu 1,6 m hoch. Der komplette Keller mit den eingelagerten Sachen der Familie wurde mit Schlamm und Wasser geflutet. Einige Teile wurden über 1 km später im Wiesengrund gefunden.

Am Anfang um ca. 21:05 Uhr lag der Schwerpunkt der Feuerwehr Acholshausen bei der Aufnahme der Einsatzstellen und betroffenen Wohnhäuser und Straßen. Anschließend wurden die Feuerwehrkräfte den Einsatzstellen zugewießen, die dann selbstständig abgearbeitet wurden.


Die Wetterlage traf fast alle Feuerwehren im Umfeld. Trotzdem waren die Kameraden aus Gaukönigshofen und später aus Wolkshausen zur Stelle. Beide Feuerwehren unterstützten uns bei der Abarbeitung der Einsatzstellen.

In Acholshausen wurden bis 5 Uhr am nächsten Morgen folgende Einsatzstellen abgearbeitet:
- verschlammte und überflutete Straßen in der Siedlung und im Altort gereinigt
- Keller im Kaltenhöfer Weg
- Keller in der Hugo-Wilz-Straße
- Keller in der Wester

Am nächsten Tag wurden noch drei weitere Einsatzstellen von 15:30 bis 17:00 Uhr abgearbeitet bevor um 19:00 Uhr die Geräte und das Löschfahrzeug wieder einsatzbereit gemacht wurden.


Die Freiwillige Feuerwehr Acholshausen war zu Spitzenzeiten mit 30 Kräften im Einsatz, wobei viele der Kameraden selbst vom Unwetter betroffen waren.

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