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BERICHTE




Gemeinschaftsübung Verkehrsunfall mit PKW

5. November 2017

Die beiden großen Abschlussübungen für das Jahr 2017 fanden am 27.10. und 03.11. statt. Nachdem mit dem Schrottauto das ganze Jahr geübt wurde bekamen die Kameradinnen und Kameraden bei den letzten beiden Übungen noch einmal die Möglichkeit mit schwerem Rettungsgerät zu arbeiten.

Vor der Kür kam allerdings die Arbeit. Die Übungen waren als Einsatzübung konzipiert. Die Einsatzmannschaft bekam über Funk die Alarmierung, dass sich ein PKW überschlagen hatte und eine Person eingeklemmt ist. Zusätzlich war Eile geboten, da das Auto rauchte. Ziel der Abschlussübungen war es, dass ganze Spektrum unserer Möglichkeiten auszuschöpfen. So wurde der Gruppenführer gefordert, in dem er die Einsatzstelle wirklich komplett erkunden musste um ein Kleinkind unter dem Fahrzeug zu finden. 

Für die Mannschaft boten sich gleich mehrere Schwierigkeiten. Zum Einen rauchte das Unfallfahrzeug sehr stark und eine Person war noch im Fahrzeug eingeklemmt. Da die Übung im Herbst stattfand musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Durch den Überschlag lief auch noch eine unbekannte Flüssigkeit aus.

So wurden alle Möglichkeiten unserer Wehr bei so einem Szenario ausgeschöpft:

- Einsatzstelle absichern
- Person betreuen, Erste-Hilfe leisten
- Erkunden und Lagemeldung abgeben
- Einsatzstelle ausleuchten
- Brandschutz sicherstellen

Nachdem das geschehen war wurde die Einsatzübung in eine Ausbildungseinheit umgewandelt. 
Durch den Kommandanten unserer Nachbarwehr Gaukönigshofen Christian Buchholz wurden die verschiedenen Möglichkeiten der technischen Rettung aufgezeigt und anschließend von den Kameradinnnen und Kameraden aus Acholshausen mit den Geräten der Feuerwehr Gaukönigshofen durchgeführt.

Die eingeklemmte Person konnte so schonend aus dem Unfallfahrzeug befreit werden und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Wir möchten uns auch auf diesem Wege noch einmal bei den Kameraden aus Gaukönigshofen besonders bei Kommandant Christian Buchholz für die sehr gute Übungseinheit bedanken. Es ist schön und wichtig wenn die Nachbarfeuerwehr auch auf die kleineren Ortsteilwehren zugeht und sie mit dem eigenen Gerät üben lässt.

Modulare Truppausbildung erfolgreich bestanden

28.10.2017

Nach über 6 Wochen konnten drei Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr Acholshausen das Zeugnis zum bestandenen MTA Basis-Modul von Lehrgangsleiter Felix Enzelberger entgegennehmen.

Die Modulare Truppausbildung, kurz MTA, ist der Grundlehrgang aller Feuerwehrkräfte in Bayern. In dem Lehrgang werden die wichtigsten Grundtätigkeiten, Handgriffe sowie Rechte und Pflichten den "Feuerwehr-Azubis" beigebracht. 

Dieses Jahr waren Samira Scheuermann, Jonas Reiter und Johannes Englert drei Mal die Woche in Eichelsee um sich dasGrundwissen über die Feuerwehrtätigkeiten anzueignen.

Am 28.10.2017 wurde das vermittelte Wissen von den Prüfern KBI Neeser, KBM Dürr, KBM Enzelberger, KBM Buchhholz, Funk-KBM Menth sowie Abschnittsjugendwart Gruber geprüft. Alle 14 Teilnehmer haben die Prüfung sehr erfolgreich bestanden und konnten das Zeugnis entgegennehmen.

Nun heißt es zwei Jahre lang in den Feuerwehren üben, üben, üben damit auch der zweite Teil der Ausbildung mit dem MTA Abschluss-Modul abgeschlossen werden kann. Die Teilnehmer sind dann ausgebildete Truppführer inkl. Sprechfunk-Ausbildung.

Herzlichen Glückwunsch an unsere drei Feuerwehranwärter!

THL Leistungsprüfung

08. Juli 2017

THL Leistungsprüfung erfolgreich bestanden!

Gleich drei Kameraden der FF Acholshausen haben am 07.07.2017 die THL Leistungsprüfung in Gaukönigshofen mit Erfolg bestanden. 

Zusammen mit den Kameraden aus Gaukönigshofen und drei weiteren Kameradinnen und Kameraden aus Rittershausen wurden in etwas mehr als 1,5 Wochen die Vorrausetzungen für die Leistungsprüfung in technischer Hilfeleistung geschaffen.

Am Abnahmetag waren Temperaturen von über 30° C, sodass hier auch noch mit den Temperaturen klargekommen werden musste. Außerdem waren auch die Truppaufgaben nicht einfach aus dem Ärmel zu schütteln. Bei den Truppaufgaben mussten immer zwei Feuerwehrkameraden ein Gerät erklären. Die verschiedenen Geräte waren: Motorkettensäge, stabile Seitenlage, Krankentrage, Hydraulicher Heber, Hydraulikaggregat mit Spreizer und Schere, Stativ mit Licht,....

Insgesamt legten 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Leistungsprüfung in den unterschiedlichen Stufen von Bronze bis Gold-Rot ab.

EINSATZ: Großbrand Südzucker AG

08. Juli 2017

18:45 Uhr

Auch die Freiwillige Feuerwehr Acholshausen wurde am 17.06.2017 um 18:45 Uhr zum Großbrand zur Südzucker AG gerufen. Vorranging ging es um Atemschutzgeräteträger. Wir waren deshalb mit 7 Atemschutzgeräteträgern, einem Maschinisten und einem Feuerwehrmann  für die Atemschutzüberwachung im Einsatz. Später unterstützte uns noch ein Mann bei der Atemschutzüberwachung und logistischen Aufgaben.

Wir waren zuerst zusammen mit der Berufsfeuerwehr Würzburg, unseren Kameraden aus Gaukönigshofen sowie den Wehren aus Hohestadt, Darstadt und Eibelstadt am Waschhaus eingesetzt. Nachdem dort der Brand gelöscht war wurden wir zur Unterstützung der Feuerwehren Zeubelried, Erlach und Goßmannsdorf auf die gegenüberliegende Seite (Bärentalsiedlung) gerufen. Dort bestand unsere Aufgabe unter schwerem Atemschutz die noch brennenden Strohhaufen auf dem Rübenhof abzulöschen und zu verhindern, dass der Funkenflug die Bahnstrecke in Mitleidenschaft führt.

Um 04:00 Uhr konnten wir wieder in unser Gerätehaus zurückkehren. Am nächsten Abend stand die komplette Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft an.

Zum Abschluss möchten wir die außerdordenlich gute Zusammenarbeit mit den Stadtteilwehren Goßmannsdorf, Erlach und Zeubelried hervorheben. Obwohl wir noch nie zusammen geübt hatten war die Zusammenarbeit großartig.

Übung VU PKW

04.06.2017

Das zweite Übungsthema in 2017 behandelte das Thema Verkehrsunfall mit einem PKW. Dazu haben sich die Kommandanten Benedikt Körner und Christoph Reiter wieder etwas interessantes ausgedacht.

Das Szenario der Übung war ein PKW der nahezu ungebremst mit einer Mauer kollidierte. Dadurch wurde der Fahrer des PKWs glücklicherweise nur leicht verletzt. Allerdings wurde der Rahmen des Autos so stark verformt, dass er sich nicht selbstständig befreien konnte. Die Fahrertür war verklemmt.

Aufgabe der Feuerwehr war es die Lage zu erkunden. Wie in der ersten Übung war auch hier eine umfassende Lageerkundung notwendig. So wurde das Kleinkind unter dem PKW nicht von allen Gruppen gefunden. Weiterhin musste eine Öffnung am PKW gefunden werden um die verletzte Person zu betreuen.

Wichtig bei der Einsatzübung war auch die richtige Absicherung des Feuerwehrfahrzeugs und der Einsatzstelle, sodass noch genügend Arbeitsraum für die Einsatzkräfte zur Verfügung stand.

Die Ausbilder hatten noch einen Special Effect in der Hinterhand. Durch eine Rauchfackel wurde während der Übung ein Entstehungsbrand simmuliert, der schnellstmöglich gelöscht werden musste. Gleichzeitig musste vom Gruppenführer entschieden werden, wie die verletzte  Person aus dem Auto gerettet werden konnte. Der Zugang über die Fahrertür zum Verletzten konnte von allen Gruppen mit Hilfe der Brechstange geschaffen werden. 

Alles in allem war es für alle Gruppenführer und deren Mannschaft eine kurzweilige, aber durchaus interessante und lehrreiche Einsatzübung. Die Landkreisführung mit KBI Christian Neeser und KBM Markus Dürr konnte sich bei einer Übung vom guten Ausbildungsstand der Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus Acholshausen überzeugen.

Übung PKW im Graben

25. April 2017

Die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Acholshausen hat sich für dieses Jahr etwas besonders ausgedacht. Alle Übungen stehen im Zeichen der technischen Hilfeleistung. Dazu wurde freundlicherweise ein Schrottauto von der Acholshäuser Firma KFZ-Hofmann zur Verfügung gestellt.

Die erste Übung behandelte die Thematik was Feuerwehren ohne THL-Satz bei einem Unfall leisten können. Dazu wurden zuerst die möglichen Aufgaben in einer kleinen Theorieeinheit erörtert. Anschließend ging es in die Praxis. Dazu wurde ein PKW in einen Graben geschoben. Die Aufgabe der Gruppenführer war es nun die geeigneten Maßnahmen unter Einhaltung des Führungsvorgangs einzuleiten. Das wichtigste beim Führungsvorgang ist die Erkundung. Genau hier setzen auch die Ausbilder Benedikt Körner und Christoph Reiter an. Zusätzlich zur bewusstlosen Person im Auto wurde nämlich eine Puppe unter das Auto gelegt, welche ebenfalls gefunden und betreut werden musste. 

Nachdem die Gruppenführer erkunden durften bekamen auch die restlichen Kameradinnen und Kameraden die Möglichkeit die Einsatzstelle zu erkunden. 

Ziel hierbei war es, dass im Einsatzfall auch ohne eines anwesenden Gruppenführers die Einsatzstelle erkundet und Maßnahmen getroffen werden müssen. 

In der nächsten Phase wurden die besprochenen Maßnahmen in die Tat umgesetzt. 

Die FF Acholshausen hat trotz fehlenden THL-Satzes folgende Möglichkeiten zu helfen: Erkunden/Lagemeldung, Erste-Hilfe/Betreuung, Absperren/Absichern, Beleuchtung der Einsatzstelle, Brandschutz sicherstellen, Umweltschutz.

Nachdem im zweiten Teil die Maßnahmen aufgebaut und eingeleitet wurden war die Übung auch schon fast vorbei. Allen Kameradinnen und Kameraden wurde die Möglichkeit gegeben die getroffenen Maßnahmen zu erklären und zu begründen. Gerade der Aufstellungsort des Stromerzeugers sowie des Stativs waren vielfältig.

In der nächsten Übungseinheit werden die Erkenntnisse der ersten Übung aufgegriffen und durch das Szenario „VU PKW“ wiederholt.

Fluthelfer-Nadel 2016

04.03.2017

Am 04. März fand die ordentliche Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Acholshausen e. V. statt. Nachdem Vorstand, Kommandant und Jugendwart über ihre Tätigkeiten vom vergangenen Jahr berichteten gab es für 30 aktive Feuerwehrkameradinnen und -kameraden eine kleine Überraschung.

Über das Landratsamt Würzburg wurden im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung insgesamt 30 Fluthelfer mit der Fluthelfer-Nadel 2016 geehrt. Die Ehrung übernahm stellvertretend Kommandant Benedikt Körner zusammen mit 1. Vorstand Michael Englert sowie KBI Christian Neeser und 2. Bürgermeister Anton Hellmuth.

Durch das Unwetter am 29. Mai 2016 waren 30 Kameradinnen und Kameraden bis 5 Uhr früh im Einsatz um vollgelaufene Keller und Straßen von Wasser, Schlamm und Geröll zu befreien. Für den selbstlosen Einsatz bedankten sich auch KBI Christian Neeser und 2. Bürgermeister Anton Hellmuth.

Gerade die kleineren Feuerwehren müssen in den Orten erhalten bleiben um den Bewohnern einen Grundschutz gewährleisten zu können, sagte Anton Hellmuth in seinen Grußworten. In Acholshausen ist die Feuerwehr mit einem LF 8 und 4 Atemschutzgeräten (seit 2016) sehr gut ausgerüstet. Die Problematik, dass alle Fahrzeuge der Gemeinde Gaukönigshofen 30 - 40 Jahre alt sind, soll in einem gemeinsamen Termin mit den Kommandanten und dem Gemeinderat besprochen werden, so Kommandant Benedikt Körner.

Erste Feuerwehrfrau erlangt höchste Stufe der Leistungsprüfung

21. Juli 2016

Als erste Feuerwehrfrau in Acholshausen hat Sabrina Fiedler das höchste Abzeichen in Gold-Rot bei der Leistungsprüfung Löschaufbau erlangt.

Die Leistungsprüfung kann nur alle 2 Jahre abgelegt werden und endet mit dem Abzeichen in Gold-Rot. Sabrina Fiedler trat im Jahre 2001 zur Gründung der Jugendfeuerwehr Acholshausen bei und wurde im Jahre 2006 in die Freiwillige Feuerwehr Acholshausen übernommen. Neben Kassier und Schriftführerin des Feuerwehrvereins ist sie auch Mitglied im Gemeinde- und Pfarrgemeinderat.

Zusammen mit Sabrina legten insgesamt 12 Männer und 4 Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Acholshausen am 20. Juli die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ erfolgreich ab. In zwei Gruppen aufgeteilt waren beide Gruppen fast fehlerlos.

Kreisbrandinspektor Christian Neeser lobte die tolle Leistung der Teilnehmer. Er verglich sie mit der physikalischen Größe Leistung. "Leistung = Arbeit x Zeit. Also eine gewisse Arbeit in einer bestimmten Zeit zu erbringen. Und die Zeiten waren top", so KBI Neeser. 

Die Prüfung nahm neben KBI Neeser auch KBM Markus Dürr und KBM Felix Enzelberger ab. KBM Dürr unterstützte bei den Übungen die Kommandanten Benedikt Körner und Christoph Reiter.

EINSATZ: VU mit einem Tanklaster

01.Juli 2016

Heute morgen um 07:28 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Acholshausen zu einem Verkehrsunfall gerufen. Die Einsatzstelle befand sich an der Kreuzung WÜ 46 und Wester. 

Beim Eintrefen der Einsatzkräfte war eine verletzte Person bereits mit dem Rettungswagen auf dem Weg in ein Krankenhaus. Die Feuerwehrkameraden sicherten die Unfallstelle ab, leiteten den Verkehr und banden ausgelaufene Betriebsstoffe. Nach kurzer Zeit konnte die Einsatzstelle der eingetroffenen Polizei übergeben werden.


Was war passiert?

Ein Opel Corsa wollte von der Straße Wester auf die WÜ46 abbiegen. Zur gleichen Zeit fuhr ein Tanklaster und hinter ihm ein Mercedes auf der WÜ 46. Der Mercedesfahrer wollte den LKW überholen, währenddessen bog der Corsa auf die WÜ46 ein. Ein Zusammenstoß konnte von den beiden PKW-Fahrern gerade noch verhindert werden. Allerdings wurde der Mercedes von dem Tanklaster mitgeschleift. Am Corsa entstand Blechschaden im vorderen Bereich. 

EINSATZ: Bombenfund

15. Juni 2016

Ein Acholshäuser Landwirt entdeckte auf seinem Feld ein Relikt aus dem zweiten Weltkrieg. Wahrscheinlich vom Regen freigespült fand er ein drei Zentimeter großes Minengeschoss. Diese Munition wurde im Krieg von deutschen Kampfflugzeugen verwendet.


Möglichweise aus Unwissen nahm der Landwirt den brisanten Fund mit nach Hause, da er von einem relativ ungefährlichen Flakgeschoss ausging. Später verständigte er die Polizei, die ein Munitionsräumkommando der Firma Tauber aus Nürnberg anforderte. Nach genauer Untersuchung wurde die hochexplosive Mine auf einen Feldweg in Nähe des Giebelstädter Flugplatzes gebracht. Nachdem eine Entschärfung wegen der starken Verrostung nicht in Frage kam, entschied Christian Scheibinger von der Firma Tauber, das Objekt gezielt zu sprengen. Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Acholshausen und zwei Streifen der Polizei wurden alle Zufahrtsstraßen zu dem Flurweg weiträumig gesperrt.


Ein dumpfer Knall - dann Stille.

Das einzige was man sah waren Matten, mit denen das Räumkommando die Mine in einem Graben als Splitterschutz abgedeckt hatten. Diese flogen durch die Luft und Erde spritzte hoch. Sekunden später kam Entwarnung. Viel blieb von dem dünnwandigen Sprengkörper nicht übrig. Ein Loch im Boden und ein Teil des Zünders.

Die Polizei als auch die Kampfmittelräumer weisen in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, solche Fundstücke niemals anzufassen oder gar zu transportieren, sondern sofort die Polizei zu verständigen.

EINSATZ:Unwetter Elvira wütet in Acholshausen

12. Juni 2016

Mit 70 bis 80 Litern Niederschlag in einer Stunde traf das Unwetter „Elvira“ auch Acholshausen. Durch die geographische Lage und den vielen Niederschlag konnten die Gräben und Kanäle das Wasser nicht mehr abtransportieren. Straßen wurden zu reißenden Strömen, Keller zu Seenlandschaften. Besonders traf es dieses Mal wieder die tiefliegenden Anwohner in der Hugo-Wilz-Straße und Kaltenhöfer Weg.


Aber auch in der Wester stand das Wasser in einem Keller bis zu 1,6 m hoch. Der komplette Keller mit den eingelagerten Sachen der Familie wurde mit Schlamm und Wasser geflutet. Einige Teile wurden über 1 km später im Wiesengrund gefunden.

Am Anfang um ca. 21:05 Uhr lag der Schwerpunkt der Feuerwehr Acholshausen bei der Aufnahme der Einsatzstellen und betroffenen Wohnhäuser und Straßen. Anschließend wurden die Feuerwehrkräfte den Einsatzstellen zugewießen, die dann selbstständig abgearbeitet wurden.


Die Wetterlage traf fast alle Feuerwehren im Umfeld. Trotzdem waren die Kameraden aus Gaukönigshofen und später aus Wolkshausen zur Stelle. Beide Feuerwehren unterstützten uns bei der Abarbeitung der Einsatzstellen. 

In Acholshausen wurden bis 5 Uhr am nächsten Morgen folgende Einsatzstellen abgearbeitet:
- verschlammte und überflutete Straßen in der Siedlung und im Altort gereinigt
- Keller im Kaltenhöfer Weg
- Keller in der Hugo-Wilz-Straße
- Keller in der Wester

Am nächsten Tag wurden noch drei weitere Einsatzstellen von 15:30 bis 17:00 Uhr abgearbeitet bevor um 19:00 Uhr die Geräte und das Löschfahrzeug wieder einsatzbereit gemacht wurden.  


Die Freiwillige Feuerwehr Acholshausen war zu Spitzenzeiten mit 30 Kräften im Einsatz, wobei viele der Kameraden selbst vom Unwetter betroffen waren.

Digitalfunk

Feuerwehr Acholshausen bestens für den Digitalfunk vorbereitet

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Acholshausen sind bestens für den bald im Landkreis Würzburg startenden Digitalfunk gerüstet

Für alle Feuerwehrfrauen und -männer vermittelte Kommandant Benedikt Körner an insgesamt 4 Schulungsabenden das nötige Wissen zum Thema Digitalfunk.

Angefangen von den Knöpfen der neuen Funkgeräte über die Software bis hin zur Einstellbarkeit der Geräte wurden in theoretischen Einweisungen alles gezeigt und selbst ausprobiert. Besonders auf die Verzögerung beim Aufbau der Verbindung und die einfachsten Handgriffe legte Kommandant Benedikt Körner Wert.

Anschließend wurden die Funkgeräte in der Praxis getestet. Dabei wurden die Wehrleute in Gruppen aufgeteilt und bekamen über Funk ihre "Einsatzorte" genannt. Die Teilnehmer mussten über Funk den Auftrag annehmen und sich am genannten Einsatzort melden. Danach bekam jede Gruppe eine kleine Aufgabe gestellt, die Sie abarbeiten musste. Zum Abschluss trafen sich alle Funkgruppen im Feuerwehrgerätehaus wieder. Anschließend wurde sich rege über die ersten Erfahrungen mit den neuen Digitalfunkgeräten ausgetauscht.

Alle waren sich einig, dass der Digitalfunk für die kommenden Einsätze viele Vorteile bringt. Die neuen Digitalfunkgeräte sollen bei möglichst vielen Übungen benutzt werden, damit das jetzt gelernte Wissen nicht verloren geht sondern noch vertieft wird.

THL-Leistungsprüfung

Leistungsprüfung in technischer Hilfeleistung

Am 12. September 2015 haben 3 Kameraden aus der Feuerwehr Acholshausen bei der Leistungsprüfung "Technische Hilfleistung" mit Erfolg teilgenommen. Andreas Dürr, Michael Englert und Nicolai Reiter haben bei unserer Nachbarwehr in Gaukönigshofen an insgesamt sechs Abenden die Übungen zur THL Leistungsprüfung mitgemacht. Die Kameraden aus Gaukönigshofen hatten die Feuerwehren in der Gemeinde Gaukönigshofen angefragt, ob Interesse an der THL Prüfung besteht. So kamen insgesamt zwei Gruppen aus den Ortsteilwehren und Gaukönigshofen zustande. Hierbei war Kommandant Christian Buchholz die treibende Kraft und maßgeblich für die Ausbildung und Durchführung der Leistungsprüfung verantwortlich.


Das vermittelte Wissen ist wichtig, auch wenn in Acholshausen kein Rettungssatz vorhanden ist, da bei einem technischen Hilfleistungseinsatz auch auf Kameraden aus Acholshausen zurückgegriffen werden kann. Dadurch ist der Ablauf des Einsatzes und die Vorgehensweise untereinander bekannt. Besonders die zu rettende Person wird durch das gemeinsame Arbeiten der Rettungskräfte bestmöglich versorgt und betreut.

Gemeinschaftsübung mit FF Tückelhausen

Erfolgreiche abschnittsübergreifende Gemeinschaftsübung

Die Feuerwehren aus Acholshausen (Abschnitt Süd) und Tückelhausen (Abschnitt Mitte) trafen sich am Montag, den 13.04.2015 zu einer abschnittsübergreifenden Gemeinschaftsübung in Acholshausen. Als Übungsobjekt hatte sich Kommandant Benedikt Körner eine Feldscheune am Ortsrand von Acholshausen ausgesucht. Das Einsatzszenario war folgendes: In einer Scheune wurden bei einer Gasexplosion in einem abgestellten Wohnmobil vier Personen verletzt. 


Die Feuerwehr Acholshausen sperrte die Straße und baute eine 180m lange B-Leitung vom nächsten Hydranten bis zum Einsatzort auf. Zeitgleich rüstete sich ein Trupp unter PA aus um in das Gebäude vorzudringen. Die Kameraden aus Tückelhausen sperrten die Straße zur WÜ46 mit Hilfe ihres Verkehrssicherungsanhänger ab und legten eine zweite B-Leitung von einer naheliegenden Zisterne bis zum Übungsobjekt. Auch von Tückelhausen rüstete sich ein Trupp unter PA aus um als Sicherungstrupp bereit zu stehen. Nachdem die erste Person in Sicherheit gebracht wurde und der Brand abgelöscht war, begaben sich die Kameraden aus Tückelhausen in das Gebäude. Die zweite Person wurde ebenso schnell gerettet. Bei beiden geretten Personen wurde eine Bewusstlosigkeit auf Grund des Rauches angenommen.


Im Dach der Scheune befanden sich zwei weitere Personen, die noch bei Bewusstsein waren, da hier der Rauch nicht nach oben dringen konnte. Allerdings konnten sich die Personen nicht selbst befreien, da die Scheune im Erdgeschoß vollständig verraucht war. Diese Personen wurden, nachdem das Erdgeschoß größtenteils rauchfrei war, mittels Brustbund über eine festangebrachte, senkrechte Leiter gerettet. Die Ersthelfer der FF Acholshausen übernahmen die weitere Betreuung.


Im Abschlussgespräch erläuterten die Beobachter Kommandant Benedikt Körner und KBM Markus Dürr ihre Eindrücke von der Übung. Im Großen und Ganzen verlief die Übung zur Zufriedenheit der beiden Kommandanten und des KBMs. Einzig ein paar Kleinigkeiten waren zu bemängeln.


Die Führung der anwesenden Feuerwehren war sich einig, dass eine Gemeinschaftsübung viel öfter abgehalten werden sollte. Gerade im Rückblick auf die letzten Einsätze der vergangenen Monate.

Im Juni ist bereits eine weitere Gemeinschaftsübung in Acholshausen geplant, so der Kommandant der Feuerwehr Acholshausen.

EINSATZ: Zimmerbrand in Acholshausen - eine Person verstorben

1. April 2015

Die Feuerwehr Acholshausen wurde am Mittwoch, den 01.04.2015 gegen 10:45 Uhr zu einem Zimmerbrand in die Hugo-Wilz-Straße gerufen. In einem Zimmer im 1. OG war ein Feuer ausgebrochen. Die Kameraden aus Gaukönigshofen waren zuerst unter schweren Atemschutz in die Wohnung vorgedrungen und hatten dort das Feuer gelöscht.

Leider kam bei diesem Einsatz für eine Person jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Es wurden sonst keine weiteren Personen verletzt.

Zum Einsatz gerufen wurden die Feuerwehren aus Acholshausen, Gaukönigshofen, Giebelstadt, Ochsenfurt, Eichelsee und Wolkshausen.

Weitere Artikel sind hier zu finden:

http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/67-jaehriger-Mann-bei-Wohnungsbrand-getoetet;art779

http://teamdiem-unterfrankenaktuell.blogspot.de/2015/04/tote-person-bei-loscharbeiten-entdeckt.htmlckt.html

Dräger FireDragon Brandcontainer

24. März 2015

Die Feuerwehr Acholshausen konnte am 24.03.2015 vier Kameraden in den, bei der Südzucker stehenden Brandcontainer, der Firma Dräger schicken. Die Teilnehmer erlangten Einsatzroutine in dem sie u. a. die taktische Brandbekämpfung und Wärmegewöhnung an mehreren Brandstellen und über verschiedene Zugänge geübt haben. Das Training in einer mobilen gasbefeuerten Brandübungsanlage entspricht außerdem einer nach FwDV 2 und FwDV 7 erforderlichen regelmäßigen Fortbildung.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das Erlernte sehr gut war und für die nächsten Einsätze angewendet werden kann.

18 erfolgreiche Prüflinge

Leistungsprüfung vom 18. Juli 2014

Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Acholshausen legten die Prüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" ab. Nachdem zwei Wochen zuvor mit dem Üben begonnen wurde war es am 18.07.2014 soweit.

Die Schiedsrichter KBI Karl Menth, KBM Christian Neeser und KBM Markus Dürr bescheinigten der ersten Gruppe eine erfolgreiche Prüfung mit nur ein paar kleineren Fehlern. Die zweite Gruppe war sogar etwas besser und schaffte die Leistungsprüfung mit 0 Fehlern.

Anwesend zur Prüfung war auch dritter Bürgermeister Norbert Roth. Er lobte die Feuerwehr als ein wichtiges Gut in den kleineren Orten wie im Ochsenfurter Gau. Die Feuerwehrmitglieder seien bei fast jedem Fest in den Orten als Helfer oder zum Absichern gefragt, so Norbert Roth.

Für Kommandant Benedikt Körner war es die letzte Leistungsprüfung als aktiver Prüfling. Er erreichte das höchste Abzeichen in Gold-Rot. Benedikt Körner bedankte sich bei den Schiedsrichtern und Bürgermeister Norbert Roth für ihr Kommen, sowie bei KBM Markus Dürr für die Ausbildungsunterstützung.

Anschließend bekamen alle Beteiligten und anwesenden Mitglieder der Feuerwehr noch etwas zu Essen.